Die Jahresarbeitszahl (ß) bezeichnet das Verhältnis von produzierter Heizwärme (der Wärmeleistung) zur aufgenommenen Antriebsleistung über einen Zeitraum von einem Jahr.
Im Gegensatz zum COP-Wert gibt die Jahresarbeitszahl eine klare Aussage über den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe, da der COP den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe nur unter genau definierten Prüfbedingungen wiederspiegelt. Da sich im Jahresverlauf die Aussentemperaturen, bei denen eine Wärmepumpe arbeiten muss, stark veränder, schwankt auch die von der Wärmepumpe abzugebende Wärmeleistung zwischen null und maximal der angegebenen Nennleistung. Die Jahreszeitbedingten Temperaturunterschiede haben somit Einfluss auf die Effizienz einer Anlage.
Die Jahresarbeitszahl gibt das Verhältnis von eingesetztem Strom zur abgegebenen Wärme wieder, dies jedoch auf ein gesamtes Jahr gesehen. In der Regel liegen die als Jahresarbeitszahl ermittelten Werte im Bereich von 3 bis maximal 4,5. Somit lässt sich die Effizienz einer Heizanlage anhand der Jahresarbeitszahl gut einschätzen.